Besonders auf Filmplattformen im Internet kommt es immer wieder vor, dass es Ewigkeiten dauert, bis ein bestimmter Clip geladen ist. Wer dabei nicht sonderlich technikversiert ist, der hat meist nur ein sehr beschränktes Wissen und weiß nicht, ob dies nun am eigenen Rechner, der Internetverbindung oder dem sogenannten “Server” liegt – was sich auch immer hinter diesem Begriff versteckt. Im folgenden Artikel möchten wir kurz bei einer kleinen Fehlerdiagnose helfen.
Erst einmal sollte die Grundidee des heutigen Internets verstanden werden: Wer mit einem Browser surft und eine gewisse Adresse eingibt, der greift auf einen Server zu. Dieser ist eigentlich nichts anderes wie ein PC, der die Daten bereitstellt, die am Ende am eigenen Rechner angezeigt werden sollen. Passiert dies zu langsam, kann das 4 Ursachen haben: Der eigene PC ist zu langsam, die eigene Internetverbindung, der Server auf der anderen Seite schwächelt – oder dessen Verbindung.
Die erste Möglichkeit, die des zu langsamen PCs auf der eigenen Seite, kann heute de facto ausgeschlossen werden – außer bei sehr komplexen Webseiten werden nur noch wenige halbwegs moderne PCs durchs Surfen in die Knie gezwungen.
Anders sieht das bei der eigenen Internetleitung aus: Um zu sehen, wie schnell diese zur Zeit ist, lohnt sich der “Speedtest” im Internet: Einfach bei einer Suchmaschine das Stichwort “Online Speedtest” eintippen und das erstbeste Ergebnis nutzen. Ist die Download-Rate auch hier unter einem gewissen Anhaltswert, so liegt die Geschwindigkeitsbegrenzung wohl am eigenen Netzwerkanschluss. Ein guter Anhaltspunkt ist hierbei eine Geschwindigkeit von etwa 300 Kilobyte pro Sekunde (~2500 MBit), wobei diese auch vom eigenen Telefon- bzw. Internetvertrag abhängig sein kann. Tipp: Speedtest zu verschiedenen Tageszeiten ausprobieren.
Verlaufen die oben genannten Tests in Ordnung, so liegt das Geschwindigkeitsproblem meist an der Gegenseite – in diesem Fall kann man in den meisten Fällen leider nichts anderes tun als warten.